Therapie-Arten in der Naturheilmedizin

Therapie-Arten in unserer Naturheilpraxis:

Colon-Hydro-Therapie

Das Immunsystem befindet sich zu 80% in der Wand des Dünn- und Dickdarmes. Ein gesunder Darm bildet die Grundlage für einen gesunden Körper.

Colon-Hydro-Therapie entfernt auf wirksame Weise  angesammelten stagnierten Stuhl und Fäulnisstoffe von den Wänden des Darmes. Dieser natürliche Säuberungsprozess bewirkt, dass die Symptome, die entweder direkt oder indirekt mit dem Nichtfunktionieren des Darmes zusammenhängen, beseitigt werden.

Wie wird die Behandlung durchgeführt?

Der Patient liegt bequem in Rückenlage auf einer Behandlungsliege. Durch ein Kunststoffröhrchen fließt Wasser mit unterschiedlichen Temperaturen in den Darm ein. Über ein geschlossenes System wird das Wasser und der gelöste Darminhalt durch einen Abflussschlauch geleitet. Mit einer Bauchdeckenmassage kann der Therapeut vorhandene Problemzonen ertasten und das einfließende Wasser genau in diesen Bereich lenken. Die Colon-Hydro-Therapie ermöglicht dadurch eine so intensive und gründliche Reinigung und Sanierung des Dickdarms, wie dies bisher nicht möglich war.

Die auflösende Wirkung des Wassers und die gleichzeitige warm-kühl Reizung des Darmes bewirkt, dass dieser wieder zu arbeiten beginnt und selbsttätig den angesammelten und stagnierten Darminhalt weiterbefördert. Durch zusätzliche Zuführung von Sauerstoff zum Wasser erhalten die gesunden und erforderlichen Darmbakterien ihre Nahrung. Die Colon-Hydro-Therapie erzeugt keine Schmerzen oder Krämpfe und wird von den Patienten als äußerst angenehm empfunden. Das geschlossene System verhindert, dass sowohl für den Patienten, als auch für den Therapeuten, unangenehme Erscheinungen in Form von Gerüchen etc. entstehen.

Bei welchen Krankheiten wird sie eingesetzt?

Viele Erkrankungen gehen mit einem Vitalitätsverlust, Müdigkeit, depressiven Zuständen, Konzentrationsmangel, Aggressivität und Angstzuständen einher. Vor allem bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Polyarthritis, Verstopfung (Obstipation), Akne, Psoriasis und Hauterkrankungen sowie Bluthochdruck, Migräne und vielen anderen Erkrankungen der Darmtätigkeit und verminderter Immunabwehr wird die Colon-Hydro-Therapie erfolgreich eingesetzt. Immunvorgänge im menschlichen Körper wurden lange Zeit vom Standpunkt der Infektion gesehen, inzwischen ist jedoch hinreichend  bekannt, dass eine enge Verbindung zwischen Stoffwechselvorgängen und Immunsystem besteht.

Was kann das Immunsystem stärken?

Eine Säuberung des Darms durch die Colon-Hydro-Therapie (Heilung ist nur möglich, wenn vorher eine Säuberung erfolgte) und Hinführung zur Normalisierung, gefolgt von einer Ernährungsumstellung.

Ernährungstherapie

Die Ernährungstherapie richtet sich individuell am Krankheitsbild aus. Hierbei beachte ich Nahrungsmittelallergien und Unverträglichkeiten und erkläre ausführlich im Einzelgespräch eine am Säure-Basen-Haushalt und den Blutgruppen gerechten Ernährungsplan. Hierbei erfolgt eine langsame Ernährungsumstellung, die im Alltag zu bewältigen ist.

Schröpfkopftherapie

Bei der Schröpfkopftherapie wird eine spezielle Massagetechnik mit Ölen und das Aufsetzen von Schröpfköpfen der Lymphfluss angeregt, Verspannungen gelöst und Reflexzonen zur Anregung von Organfunktionen einbezogen.

Die Therapie wirkt besonders bei:

  • Verspannungen
  • Kopfschmerzen
  • Bronchitis
  • Infektschwäche
  • Organdysfunktionen
  • Menstruationsbeschwerden

Thymustherapie

Mit zunehmendem Alter lässt die Leistung der Thymusdrüse nach. Der Organismus ist jetzt anfälliger für Erkrankungen. Es kann zu Abwehrschwäche, Erschöpfung und/oder Vitalitätsverlust kommen.

Eine Thymustherapie versorgt den Körper mit Thymuspeptiden, die er selbst nicht mehr in ausreichender Menge herstellen kann, sie stärkt das Immunsystem, gleicht Erschöpfungszustände aus und verbessert deutlich die Lebensqualität, insbesondere bei chronischen Erkrankungen (z . B. Rheuma oder Krebs).

Eine Thymustherapie wird in der Regel  ca. 2 x pro Woche in Infusionen oder Spritzen intramuskulär verabreicht.

Modifizierte Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie ist sehr gut geeignet bei immer wiederkehrenden  Infekten und Allergien oder um das Immunsystem zu stärken. Sie eignet auch zur Behandlung von Gelenkbeschwerden, Nervosität und Überbelastung, nachlassender Leistungsfähigkeit des Herzens, Magen-Darm-Beschwerden in Kombination mit homöopathischen Injektionspräparaten.

Durch die Eigenbluttherapie wird eine Grundlage für eine Verbesserung der Gesundheit erreicht.

Diese Therapie wird mit geringem Aufwand durchgeführt: Eine kleine Menge Venenblut wird mit einem Zusatz in den Gesäßmuskel injiziert.

Akupunktur

Die Anfänge der Akupunktur liegen über 4000 Jahre zurück. Was lange als "Außenseitermedizin" belächelt wurde, wird die Wirkungsweise heute auch von kompetenten Experten nicht mehr bestritten.

Bei folgenden Krankheiten wird die Akupunktur erfolgreich eingesetzt:

  • Ischialgie
  • Gonarthrose
  • Migräne
  • Kopfschmerzen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Fibromyalgie
  • Heuschnupfen
  • Raucherentwöhnung
  • Gewichtsabnahme
  • Durchblutungsstörungen
  • Chronische Nasennebenhöhleninfekte
  • Asthma bronchiale
  • Bronchitis
  • u. v. a.

Durch Nadelstiche an den Nervenenden, an bestimmten Punkten, kommt es zu einer Stimulation des Rückenmarks. Es werden körpereigene Botenstoffe ausgeschüttet und der Schmerzimpuls wird unterdrückt.

Die Behandlung wird durch chinesische Kräutermedizin ergänzt, um das innere Energieniveau anzuheben.

Ozontherapie

Ozon ist eine besondere Abwandlung des Elements Sauerstoff, welches aus 3-atomigen Molekülen besteht. Es hat eine sehr hohe Oxidationswirkung, weswegen es als "Aktivsauerstoff" bezeichnet wird.

Die Ozontherapie kann durch ihre vielfältige Wirkung großflächig, wie z. B. bei folgenden Krankheiten, eingesetzt werden:

  • Allgemeine Erschöpfungszustände
  • Arthrose aller Gelenke
  • Lebererkrankungen (z. B. Hepatitis)
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Herzinsuffizienz
  • Arterienverkalkung der Herzkranzgefäße
  • Nachbehandlung nach Schlaganfall (auch bei Lähmungen)
  • Hypertonie
  • Chronische Entzündungen (z. B. Nasennebenhöhlenentzündungen, Magenschleimhautentzündung, Blasenentzündungen u. a.)
  • Durchblutungsstörungen, zu hoher Harnsäurespiegel (Gicht)
  • Migräne
  • Schwindel
  • Heuschnupfen
  • Asthma bronchiale
  • Hautkrankheiten
  • Pilzinfektionen
  • Alle Augenerkrankungen, die durch Durchblutungsstörungen entstanden sind.

Wie wirkt Ozon?

  • Es vernichtet Bakterien, Viren, Pilze
  • Es ist Durchblutungsfördernd (Gehirn, Arme, Beine, innere Organe)
  • Es hat eine normalisierende Wirkung auf verschiedene Blutinhaltsstoffe
  • Es hat eine entgiftende Wirkung

Die Ozontherapie kann in Form von einer "Kleinen- und Großen Eigenblutbehandlung" angewandt werden, als Injektion oder als Darminsufflation sowie lokal bei schlechtheilenden Wunden, z. B. Gangrän bei Diabetes mellitus, Verbrennungen u.a., um die gängigsten Möglichkeiten zu nennen.

Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie ist eine altbewährte Heilmethode, die zu den Blutent- ziehungsverfahren gehört. In vielen Erdteilen finden sich Hinweise für ihren therapeutischen Einsatz.

Die Wirkung der Blutegel geht vornehmlich auf das während des Saugvorgangs von den Blutegeln abgegebene Sekret, v. a. Hirudin zurück, welches eine weites Wirkungsspektrum abdeckt.

Das Sekret wirkt:

  • entstauend
  • schmerzstillend
  • gerinnungshemmend
  • entzündungshemmend
  • gefäßerweiternd

Diese Therapie kann bei folgenden Erkrankungen eingesetzt werden:

  • Rheuma
  • Tinnitus
  • Arthritis
  • Hypertonie
  • Depression
  • Thrombose
  • Krampfadern
  • Gastritis
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Furunkel und Karbunkel
  • Spannungskopfschmerzen
  • Nervenschmerzen
  • Migräne
  • Hämorrhoiden
  • u. v. a.

Bei einer Behandlung mit Blutegel werden 2-8 Blutegel eingesetzt. Die Blutegel saugen unterschiedlich lange, die Behandlung kann zwischen einer ½  bis zu 3 Stunden dauern.

Nachdem die Blutegel abgefallen sind, wird ein Verband angelegt. Die Bissstellen können noch Stunden nach der Behandlung mäßig bis stark bluten. Dieser Blutverlust ist erwünscht und ungefährlich. Am nächsten Tag muss der Patient zur Kontrolle in die Praxis kommen.

Bachblütentherapie

Negative Gemütszustände wie Ängste, Unzufriedenheit und Kummer können krank machen. Sie belasten das Immunsystem und die Gesundheit. Die Bachblütentherapie ist eine Behandlung mit Blütenessenzen die das seelische Gleichgewicht positiv beeinflussen kann.

Die Bachblütenbehandlung ist eine sanfte und nebenwirkungsfreie Therapie. In einem intensiven Gespräch werden individuell Bachblütenessenzen zusammengestellt, die in Tropfenform eingenommen werden.

Magnetfeld-Resonanz-Therapie

Um gesund zu bleiben braucht die Natur möglichst ungestörte Schwingungen des Erdmagnetfeldes, sauberen Regen, schadstoffarme Luft und ein ausgeglichenes Nährstoffangebot. Das gleiche gilt für uns Menschen.

Pulsierende, niederfrequente Magnetfelder tragen mit körpereigenen Frequenzen zu einem verbesserten Stoffwechsel bei und unterstützen die Gesundung und Gesunderhaltung des Körpers.

Es kommt zu einer:

  • Erhöhten Sauerstoffversorgung der Zellen
  • Verbesserten Zellstoffwechsel und verbesserten Entgiftung
  • Regeneration und Antistress-Wirkung
  • Harmonisierung des vegetativen Nervensystems
  • Kreislaufstabilisierung und Durchblutungsförderung

Diese Effekte bewirken bei chronischen Erkrankungen (Allergien, Arthrose, Rheuma, Krebs, Kopfschmerzen, Migräne, Muskelverspannungen, Verdauungsstörungen u. v. m.) eine effektive Unterstützung des Heilungsprozesses.

Der Patient liegt entspannt auf einem Magnetfeldsystem. Das eingestellte Programm wird an den Energiezustand des Menschen über die Messung der Herzfrequenz am Finger angeglichen. Zusätzlich kann die Therapie über ein Kissen- und Stabsystem lokal betroffenen Stellen angewandt werden.

Die Therapie sollte mindestens 2-3 x pro Woche durchgeführt werden.

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist eine Injektionsmethode zur schnellen Schmerzausschaltung an gestörten und oder schmerzenden Strukturen (z. B. Muskulatur und Organen). Im vegetativen Nervensystem führt sie zur Normalisierung der entgleisten vegetativen Funktionen, v.a. der Durchblutung von Extremitäten und inneren Organen, deren Stoffwechsel dadurch normalisiert wird, wobei die Methode oft innerhalb von Sekunden zur Befreiung der Schmerzen oder Störung führt, sogenanntes „Sekundenphänomen“ nach Hunecke.

Bei folgenden Erkrankungen kann diese Methode eingesetzt werden:

  • Chronische Schmerzen
  • Narbenstörfelder
  • Neuralgien
  • Migräne
  • Durchblutungsstörungen (cerebral und peripher)
  • Verspannungen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Gelenkerkrankungen
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Organstörungen
Ein lokalwirkendes Anästhetikum  wird unter die Haut gespritzt. Diese Behandlung führt oft innerhalb von Sekunden zur Schmerzfreiheit. Die Schmerzfreiheit hält meist einige Stunden an, häufig auch länger (mehrere Wochen oder Monate). Anfangs muss die Therapie engmaschig, später in weiteren Abständen durchgeführt werden.

Ihre Dr. med. Sigard G. Rude-Rütten